
Nach einer Entscheidung des LSG NRW, Essen -L 2 AS 313/13- v. 13.05.2013 ist das JobCenter Münster verpflichtet, ein vorläufiges Darlehn (3.000 €) zur Tilgung von aufgelaufener Strom- und Gasschulden zu bewilligen. Interessant ist, dass der antragstellende Hartz IV-Empfänger bereits erhaltene Abschläge nur teilweise an den Energielieferer weitergeleitet hatte, weswegen erheblich Rückstände aufgelaufen waren. Gründe für die Verpflichtung zur Verfügungstellung des Darlehns ergaben sich aus dem Umstand, das pre-paid-Zähler offenbar nicht verfügbar waren und es dem JobCenter hätte auffallen müssen, dass das Konto des verschuldeten Leistungsbeziehers keine Abbuchungen zu Gunsten des Energieversorgers aufgewiesen hatte.
Das BVerfG hat jüngst ein Urteil des OLG Karlsruhe bestätigt, wonach es dann verfassungskonform ist, die leib-lichen Eltern vom Umgang mit ihren in Pflegefamilien lebenden Kindern auszu-schließen, wenn "der Schutz des Kindes dies nach den konkreten Umständen des Einzelfalls erfordert, um eine konkrete Gefahr seiner seelischen oder körperlichen Entwick-lung (= Kindeswohl) abzuwehren".

Einem Bericht der Initiative "Reporter kämpfen für Bürger" zufolge werden täglich über 90 Kinder von deutschen Jugend-ämtern in staatliche Obhut genommen. Anläßlich der Vielzahl solcher Maßnahmen und mit Blick auf den aktuellen "Fall Josie Fahl" plant die Initiative im Mai 2013 eine Demo in Siegburg .... ![]()
Deutschland leidet unter einem zunehmend unerträglicher werdenden Phänomen:
Sein Familienrecht und die rechtsanwendenden Institutionen von Justiz und Verwaltung werden immer öfter vom europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EuGHMR) abgestraft, weil sie -wie jüngst- Väter diskriminieren oder sonstwie unerlaubt die Grundrechte und Menschenrechte der betroffenen Eltern verletzen. Der Öffentlichkeit wird mit schönenden Rechtsbegriffen wie "Kindeswohl", "geeignete Träger der Kinder- und Jugendhilfe" oder "Jugendhilfegesetz (gemeint sind die Regelungen des SGB VIII)" suggeriert, dass der Staat die Rechte und das Wohl seiner jüngsten Bürger fürsorglich fördert und beachtet - das Gegenteil scheint der Fall!
Hier ein interessantes, bei YouTube publiziertes, Video, das nachdenklich macht:
von Gerald Emmermann
Alleinerziehende und Kindeswohl

Mich wundert immer wieder, warum man sich über fehlenden Nachwuchs beklagt und andererseits den Familien (Alleinerzieher eingeschlossen) das Zusammenleben erschwert.
Wenn Betreuungsgeld/ Erziehungsgeld bei familiärem Zusammenleben verweigert und schon Unter-Drei-Jährige aus ihrem elterlichen Umfeld und aus der damit verbundenen Geborgenheit genommen werden, bedarf es nicht viel pädagogisches Wissen, um den Zusammenhang zu den aktuellen Problemen zu erkennen.
Möglich, dass die wrtschaftlichen Kräfte in der Politik eine bereits so starke Lobby bilden, dass die gewählten Volksvertreter nur noch unterschreiben, was von Hundt & Co. vorher abgenickt wurde.
Die Wirtschaft bangt um Arbeitskräfte und sieht es gerne, wenn Vater und Mutter sich als Billiglohnmasse dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Das geht natürlich nur, wenn man zu Hause keine Kinder zu betreuen hat.
Also: weg mit ihnen!
Noch effizienter wäre es Väter zu Produktions- und Mütter zu Gebärmaschinen zu regenerieren.
Das ließe sich billig mit Zeugungs- und Geburtenprämien unterstützen.
Der Schuß "Glück", den der Eine "gibt" und den die Andere "empfängt" könnte leicht verprovisioniert werden. Ein Verhalten, das den daran Mitwirkenden zudem Spaß macht (von der Geburt einmal abgesehen) und das insoweit eine gute Voraussetzung für eine zahlreiche Beteiligung sein wird. Die Erziehungsmaschine "Staat" übernimmt den Rest.
Wozu also brauchen wir noch Eltern? Erziehung, Ausbildung und Berufe zu regeln ist doch der Staat viel besser in der Lage.
George Orwell läßt grüßen? Keineswegs! Denn die Realisierung würde keine Probleme bereiten, weil etwa gesellschaftliche Moral oder gesellschaftliches Bewußtsein zuvor mittels Gehirnwäsche manipuliert werden müsste.
Zur Umsetzung fehlen nur noch ein paar zusätzliche bornierte Sozialpädagogen, die -mit oder ohne Diplom- den Begriff "Kindeswohl" eine nach ihrem Gusto und nach ihren Vorstellungen zweckorientierte Bedeutung geben, die unseren Kindern nicht weniger Schaden wird, als ihnen bereits schon jetzt von deutschen Familiengerichten und von den "Experten" der Jugendämter und deren "parasitäter Helferindustrie" Schaden zugefügt wird.
Die hinter Allem stehende Frage lautet doch:
Wie lange ziert man sich noch, Kinder als Ware zu bezeichnen und den Begriff "Kindeswohl", der schon jetzt überwiegend mit den Interessen eines Kindes so gut wie nichts mehr gemein hat, nach deren Nutzungs- und Verwenugngmöglichkeiten zu bewerten?
von Marion Prietz
ihr seid geboren - welches glück
ich denk an diese schöne zeit zurück.
welch süße menschlein ihr wart, so klein und zart.
ihr habt mir freude gemacht,
ich habe oft wegen euch gelacht.
unsinn getrieben - die welt auf den kopf gestellt - das ist geblieben
ihr habt mein leben erhellt.
vieles konntet ihr nicht begreifen, war oft zum verweifeln.
ein besseres leben wollt ich euch geben,
musste diese last alleine heben.
euer vater war nicht mehr da, mir war das klar
musste nach vorne schauen und auf die pauke hauen.
man muss auch mal daran denken:
ich möchte euch in eine richtung lenken - euch viel liebe schenken
-und an eine bessere zukunft denken .
durch unser schicksal habt ihr es schwer,
ich geb euch aber niemals her.
ihr seid der größte schatz der welt
kann man nicht messen - mit keinem geld.
ich bin immer für euch da, das könnt ihr mir glauben,
ja!
in liebe
eure mama